Jibacoa
16.11.2024 - 21.11.2024

Reise-Tagebuch:
16.11.2024 Samstag, Fahrt von Trinidad nach Jibacoa
Um 10 Uhr geht’s los nach Jibacoa. Verabschiedung von den netten + supersüßen Gastgebern. Wir werden noch einige Geschenke los. Nach 3,5 h sind wir bereits da.
Das „Memories Jibacoa“ ist ein Riesen-Laden mit mindestens 200 Zimmern und All-Inclusive. Man hätte es eigentlich besser wissen müssen! Das Zimmer ist bei unserer Ankunft noch nicht bezugsfertig, also latschen wir erstmal etwas rum und gehen Mittagessen. Im Speisesaal ist es schweinekalt und eine Menge los. Die anderen Hotelgäste passen hier super hin: Touri-Outfit, Badeklamotten mit strumpfhosenähnlichen Beinkleidern mit Fransen an der Seite (wie eine Sepia), damit man nicht in „Badesachen“ essen geht (die Tante hat die Hosen sogar zweimal, in weiß und in schwarz, vermutlich im Doppelpack gekauft), schicke aufgebrezelte Handtaschen-Tussis, Pietro-Lombardi-Typen, Fettbäuche, Tanzbären, alles ist dabei. Das Essen ist so lala. Masse statt Klasse. Eigentlich schmeckt hier nichts bzw. alles schmeckt nach Pappkarton. Es ist erstaunlich, wie man das als Koch so hinbekommt…
Wir versuchen uns mit der Situation, so gut es geht, zu arrangieren. Zum Glück haben wir ein Zimmer direkt am Meer (Terrasse 30m vom Strand entfernt) mit freiem Palmenblick auf’s Wasser. Wir schauen schon mal, wo die Tauchbasis ist. Diese hat morgen (Sonntags) eh zu, also haben wir noch mindestens einen Tag zum Erholen. Wir knallen uns alle Erkältungsmittel rein, die wir haben.
17.11.24, Sonntag, Jibacoa
Wir relaxen hauptsächlich, gehen an den Strand zum Baden, Husten und Schniefen, was der Kopf hergibt. Ansonsten war nicht viel los. Abends gibt es immer ab 21:15 Uhr eine Show am Pool („Unterwasser-Ballet“, „International Show“, „Opera-Show“ usw.) Zum Glück endet der Krach immer bereits um 22:00 Uhr, so dass es nicht ganz so schlimm ist. Drei Fragezeichen geht trotzdem.
18.11.2024, Montag, Jibacoa
Wir sagen an der Tauchbasis Bescheid, dass es heute noch nicht klappt. Robin hustet noch heftig und der Druckausgleich macht noch Probleme. Als Ersatz gehen wir Schnorcheln. Ganz ok, aber nix Spektakuläres. Nachmittags wandern wir zum Mirador hoch. Anstrengender, steiler Weg. Wir verlaufen uns zweimal, dann sind wir da. Spektakuläre Übersicht über das Hotel und das Meer. Wir können auch noch ein paar Geier fotografieren. Danach fotografiert Robin noch einige Ringelschwanz-Eidechsen am Strand. Dabei stellt sich heraus, dass das Macro-Objektiv komplett Schrott ist. Die Blende schließt nicht mehr korrekt.
19.11.2024, Dienstag, Jibacoa
Morgens beim Blick aus der Terrasse sehen wir zwei Spechte (kubanische Spechte) an den Palmen hoch und runterlaufen. Nachts hatte uns eine Landkrabbe geweckt, die klappernd vorm Fenster umherlief.
Dann geht’s zum tauchen.
Briefing: Nö, es wird einfach losgetaucht. Alles klappt trotz Erkältung. Schön. Siehe Logbuch :-)
Um 17:00 ist unser zweiter Tauchgang – diesmal mit Andrés zu Ende. Es wird schon fast dunkel. Müde fallen wir ins Bett.
20.11.2024 Mittwoch, Jibacoa, letzter Tag
Hute ist ein Bootstauchgang geplant. Es zieht sich ca. 1 Stunde, bis alle Leute eingetrudelt und fertig sind: 2 Polen, 1 Däne, 1 Kanadierin, 1 Kanadier mit eindeutig russischem Ursprung + 1 junges deutsches Pärchen. Das Boot war nicht kaputt und es gab Sprit – anscheinend sehr selten… We’re lucky. War echt schön. Schade , dass wir nicht weitertauchen können. Das Essen abends war mal wieder top – Nicht! Wir freuen uns auf Essen, dass wir mögen und tagträumen von Pizza, Pommes, Döner, Pinsa, Namaste, Falafel + Co, ;-)
Ach ja, heute ist „Opera-Night de Sole Mio“ im Speisesaal. Noch ein Grund, schnell abzuhauen.
Ach ja. Nachmittags haben wir noch schnell alle Postkarten geschrieben, von denen bis heute (05.03.2025) noch keine angekommen ist...
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